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Rekordversuch im Brauhaus Südstern gelungen

Stärkstes Bier der Welt kommt aus Berlin

Weltrekord! Mit sagenhaften 27,6 vol% Alkohol hat das Berliner Brauhaus Südstern das stärkste Bier der Welt nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut. Das Brauhaus Südstern hat den Titel damit einem bayerischen Bierbrauer weggeschnappt, und den alten Rekord aus dem Jahr 2005 um mehr als zwei Prozentpunkte überboten. 

Das Zertifikat vom 08.01.2009  von Prof. Dr.-Ing. Frank-Jürgen Methner, Leiter des Fachgebietes Brauwesens des Instituts für Biotechnologie der Technischen Universität in Berlin-Wedding, bestätigt den Wert.

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Mit einem „normalen“ Pils  oder dunklen Bier, das der studierte Brau-Ingenieur Schoppe seit über drei Jahren regelmäßig im Brauhaus Südstern herstellt, hat das Weltrekord-Bier freilich wenig zu tun: dickflüssige Konsistenz, hohe Süße und ein kräftiger alkoholischer Abgang machen den extremen Gerstensaft eher zum Aperitif oder zu einem „bierigen“ Likör.

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Mit der aufwändigen Prozedur begann Schoppe bereits im Herbst vergangenen Jahres. Zunächst hat er einen sehr starken Sud angesetzt.  „Soviel Malz wie möglich und so wenig Brauwasser wie nötig“, sagt Schoppe. Aus Malz entsteht Zucker und daraus der Alkohol. Das Ergebnis war ein dreifach starkes Bockbier („Trippelbock“) mit 21 % Stammwürze.  Dieser musste erst einige Wochen reifen, bevor der Braumeister mit der eigentlichen Rekordarbeit beginnen konnte. Mit dem sogenannten Eisbockverfahren wurde das Bier eingefroren und das entstehende Eis von der Restflüssigkeit entfernt. Dabei besteht das Eis überwiegend aus Wasser - und in der Restflüssigkeit nimmt der Alkoholgehalt nach jeder Trennung zu. Nach zahllosen Trennungen schaffte Braumeister Schoppe im Brauhaus Südstern schließlich den sagenhaften Gehalt von 27,6 Prozent Alkohol – Weltrekord.

Ein Bericht über das XXL-Bier wurde vom Fernsehsender ´Vox´ in der Sendereihe "Wissenshunger" ausgestrahlt. Erstsendung am 10.02.2009.

Bewertungen bei ratebeer.com und biertest-online.de

Der Chef des Brauhaus Südstern, Helmut Kurschat, möchte jetzt einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde erreichen. Einziger Haken bei der Sache: Der Rekordversuch muss „vor Antritt der Höchstleistung“ angemeldet werden, so schreiben es die Statuten von Guinness World Recordsvor. „Na und, grinst Braumeister Schoppe, „dann knacke ich eben meinen eigenen Rekord.“


Der bisherige Rekordhalter, der Braumeister des Mühlfelder Brauhauses in Herrsching, Harald Schneider, hat es nach zwölf Wochen Gärung geschafft und für sein Bier den Rekordalkoholwert von 25,4 Prozent erreicht. „Das haben mir die Experten vom Labor der Paulaner-Brauerei in München

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